Freitag, 01 Jul 2016
 
 


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Lebenswende: Ich war Zeuge Jehovas PDF Drucken E-Mail

Lebenswende: Wolfgang Kühne Wolfgangund seine Frau zu Gast auf unserer Homepage!
Ich war Zeuge Jehovas ...

Wolfgang Kühne wurde 1948 in Marl, Westfalen, geboren. Nach der Absolvierung der Schule machte er eine Ausbildung zum Textilkaufmann. 25 Jahre war er Groß- und Außenhandelskaufmann. Im Alter von 17 Jahren kam er in Kontakt mit den Zeugen Jehovas und wurde von deren Lehre und Zielstrebigkeit beeindruckt und angezogen.
Nach 38 Jahren als Zeuge Jehovas (1967-2004), davon diente er sogar 32 Jahre lang als Ältester in der Gemeinde in Düren, brachte ihn das Lesen (verbotener) christlicher Schriften zum Nachdenken über die Richtigkeit des gewählten Weges, was letztlich zu der Bekehrung zum Herrn Jesus Christus führte.
Wolfgang Kühne ist verheiratet, das Ehepaar hat zwei Kinder. Seine Frau war 40 Jahre und seine Schwiegermutter sogar 50 Jahre Mitglied bei den Zeugen Jehovas. Seit 2004 sind er und seine Frau Mitglieder einer freien christlichen Gemeinde.
Wolfgang Kühne: Ich gehörte zu den 144.000 !
Mein langer Weg, von den Zeugen Jehovas zur Gnade Jesu Christi.

Meine Kindheit und Jugend !
Schon als Kind war ich sehr religiös, obwohl meine Eltern keiner Kirche angehörten. Oft betete ich und bat den allmächtigen Gott, mir zu helfen. Schon in jungen Jahren hatte ich Gebetserhörungen, denn ich wusste unser Gott erhört Gebete und gibt uns eine Antwort. Gebetserhörungen haben mich in meinem ganzen Leben begleitet. Von meinem zehnten Lebensjahr an, besuchte ich fast regelmäßig unsere Evangelische Gemeinde, obwohl ich in einem atheistischen Elternhaus aufwuchs. Ich wurde auch nicht konfirmiert, weil meine Eltern es nicht wollten. Auch erschwerten sie mir den Kirchenbesuch, schlossen oft alle Türen ab, um mir den Kirchenbesuch unmöglich zu machen. Aber ein Fenster fand ich immer aus dem ich rausspringen konnte. Die Anbetung und der Lobpreis unseres Gottes waren für mich immer am schönsten, wohingegen die Bibelabende im Pfarrhaus mich direkt langweilten, weil es oft nur um Gesellschaftsspiele ging, aber nicht um das Wort Gottes.

Meine erste Begegnung mit den Zeugen Jehovas
So vergingen meine Teenagerjahre und ich war 17, als ich auf dem Nachbargrundstück meiner Eltern einen ehemaligen Schulkollegen sah. Ich sprach ihn an, und er erzählte mir, dass er seit einiger Zeit ein Zeuge Jehovas wäre. "Das ist die Wahrheit", sagte er ganz begeistert. Ich wiederum hielt ihm vor, die Evangelische Kirche sei wohl das Richtige. So bot er mir an, mich in den nächsten Tagen zu besuchen, um mit mir über dieses Thema zu sprechen. Ich willigte ein. Pünktlich am darauffolgenden Mittwoch kam er, und wir vertieften uns in eine, so wie ich damals glaubte, biblische Diskussion. Dreieinigkeit… Hölle…. Name Gottes usw. Es wurde spät und was er sagte, schien mir logisch. Wir vereinbarten weitere Besuche.
Dann, wie es bei den ZJ so üblich ist, bot er mir an, das Buch "Dinge in denen es unmöglich ist das Gott lügt", systematisch durchzuarbeiten.

Was mich begeisterte, war seine Hartnäckigkeit. Selbst als meine Eltern mich für einige Zeit nach Italien schickten, um die Zeugen Jehovas zu vergessen, studierte er brieflich mit mir weiter. Meine Eltern versuchten es auch auf die materialistische Art, um mich von den Zeugen Jehovas weg zu bekommen. Der Widerstand meiner Eltern wurde immer rabiater, was bei mir zur Trotzreaktion führte. Jetzt erst recht! Ich besuchte die Versammlungen und Kongresse und wurde so in die Gemeinschaft integriert. Man sagte mir auch unverblümt: "Wir sind jetzt deine Eltern!" So viel "Liebe" hat mich sehr beeindruckt, und für sie eingenommen. Darum ließ ich mich am 19.3.1967 im Alter von 19 Jahren in Coesfeld/Münsterland in einem Hallenbad taufen.

Mein Leben als Zeuge Jehovas
Nun wurde ich systematisch in die Versammlung eingebunden. Man erwartete, dass ich sonntags den Vortrag und das Wachtturmstudium besuchte, von 10 bis 12 Uhr. Dienstags das Versammlungsbuchstudium bei unserem Nachbarn im kleineren Kreis von 20 bis 21. Und freitags die theokratische Schule von 19 bis 20 Uhr. Hier sollte jeder Verkündiger eingetragen sein, so dass auch ich mich einschreiben lies. Anschließend von 20 bis 20.45 ist die Dienstzusammenkunft, in der der Königreichsdienst, ein monatliches Faltblatt, herausgegeben von der WTG, durchgearbeitet wird. Er ist eine Anleitung für den Dienst von Haus zu Haus. Außerdem enthält es viele Bekanntmachungen für die Verkündiger. Dieser Dienst von Haus zu Haus wurde regelmäßig am Wochenende durchgeführt. Dass ich daran teilnahm, dafür sorgte schon mein Schulkollege. Es war manchmal hart, aber nach jeder Abgabe einer Zeitschrift oder eines Buches hatte man einen warnsinnigen Adrenalinstoss und war in Hochstimmung. Das ist die Wahrheit! dachte ich dann immer.

Auf die theokratische Schule innerhalb der Versammlung wurde sehr viel wert gelegt, da sie uns ja zu würdigen Predigern der Lehre der WTG (Wachtturmgesellschaft) machte. Ich muss es deutlich machen: die Schulung zum Zeugnisgeben bei den Zeugen Jehovas ist sehr gut. Leider zu einem falschen Zweck, nämlich Neue zu gewinnen, für eine Organisation, nicht für Christus! Ebenso habe ich durch die Zeugen die Bibel sehr gut kennen gelernt. Systematisch und nach der Auslegung der Zeugen. Schon bald hielt ich mein erstes Referat. Ich war damals überzeugt, dass ist es, hier bist Du richtig!

Wie ich meine Frau kennenlernte
Im Herbst des Jahres 1967 lernte ich auf einem sogenannten Kreiskongress in der Vestlandhalle in Recklinghausen meine EhepaarKuehne04Frau kennen. Sie war eine sogenannte Pionierin. So wurden Brüder und Schwestern genannt, die nur noch halbtags einer bezahlten Beschäftigung nachgingen, und den Rest des Tages für die WTG von Haus zu Haus gingen. Ich verwickelte sie in ein Gespräch, weil auch ich dieses Ziel hatte, Pionier zu werden. Es funkte zwischen uns. Von diesem Zeitpunkt an waren wir unzertrennlich. Schon nach vier Wochen versprachen wir uns die Ehe und im Mai 1968 heirateten wir. Wir hatten vor, beide im Missionsdienst zu stehen. Aber einige Wochen später war meine Frau schon schwanger. Bei den Zeugen Jehovas kann man nicht im Missionardienst stehen mit einem Kind. Nun blieb mir nur noch, so sah ich es damals, mich innerhalb der Versammlung einzusetzen. Was auch sehr erfolgreich war, da mein Schwiegervater Versammlungsdiener war. (So etwas wie der Gemeindeleiter in einer christlichen Gemeinde). Protektion ist sowieso etwas, was man bei den Zeugen Jehovas oft verspüren kann, so nach der Devise, wer gute Beziehungen hat oder gut schmiert, der gut fährt.

Mit 22 Diener bei den Zeugen Jehovas
1970, mit 22, wurde ich schon Diener. Ein Diener war jemand, der für irgendeinen Teil in der Gemeinde zuständig war. Ich war für die Zeitschriften Wachtturm und Erwachet verantwortlich. Als dann 1971 die neue Vorkehrung der Ältesten auf dem Sommer-Kongress eingeführt wurde, wurde ich als Ältester ernannt. Es gab bisher nur einen Versammlungsdiener (Gemeindeleiter) und mehrere Diener. Nun gab es ab sofort, gleichgestellte Älteste und einen vorsitzführenden Ältesten, die im jährlichen Wechsel den Vorsitz und die anderen Ämter wechseln sollten. Es gab einen vorsitzführenden Ältesten, einen Sekretär-Ältesten, einen Ältesten, der für die Finanzen zuständig war, einen, der für die Leitung der Theokratischen Schule und einen Ältesten, der für die Literatur zuständig war. Hier begann nun das rollierende System. Aber schon nach zwei Jahren merkte die WTG, dass dieses System nicht funktionierte, weil nicht jeder die Aufgaben des Anderen gleich gut ausführen konnte. So blieb man dann zwar bei dem System der Ältesten, aber setzte den turnusmäßigen Wechsel aus. Es dauerte nicht lange, und der leitende Älteste gab mir Vortragsdispositionen (vorgefertigte stichwortartige Themenbeiträge). Ich sollte mir eine Disposition heraussuchen und als öffentlichen Vortrag halten.
Das waren Ansprachen von 55 min. Länge. Ich merkte sehr schnell, dass war meine von Gott gegebene Gabe. So habe ich im Laufe der Jahre sehr viele Vorträge gehalten, auch auf größeren Kongressen, in der Kölner Sporthalle und anderswo. Ein besonderes Vorrecht war es in den Augen der WTG, dass ich auch Taufansprachen in den Kongresshallen halten durfte. In diesen Taufansprachen ging es nicht um eine vorhergehende Wiedergeburt, sondern lediglich noch einmal um ein deutliches Aufzeigen der Pflichten, die man als Zeuge Jehovas hat, nämlich predigen zu gehen und auch dafür regelmäßig einen monatlichen Bericht abzugeben. Es ging darum die Sonderlehren der Zeugen Jehovas zu akzeptieren (keine Teilnahme am Abendmahl, Christus ist 1914 schon gekommen, Ablehnung der Verheißungen an Israel), und um die Anerkennung der Leitenden Körperschaft. Diese Pflichten der einzelnen Verkündiger wurden uns als Älteste auch durch das extra für Älteste herausgegebene Buch "Gebt acht auf Euch selbst und die ganze Herde" deutlich gemacht. Wenn jemand die Pflichten verletzte, kam er vor die eigene Gerichtsbarkeit der Zeugen Jehovas. Die sogenannten Rechtskomitees. Diese Einrichtung hasste ich sehr. Es ist zwar wichtig, dass eine Versammlung rein erhalten werden muss, aber hier ging es nur um Verurteilung. So nach der Devise: Gott vergibt, die Zeugen nie.

Ich schluckte nicht alles kommentarlos
Meine Frau merkte mit den Jahren, dass ich nicht alles kommentarlos schluckte. So war ich schon Ende der sechziger Jahre der Ketzer, als ich zur Vorsicht mahnte, wegen der neuen Berechnungen zum Jahr 1975. Man schrieb deutlich, dass im Herbst des Jahres 1975 das Tausendjahrreich Christi beginnen würde. Meine Frau und ich schlossen uns dieser Meinung nicht an, aber akzeptierten es und redeten nicht mehr darüber.
In den ganzen Jahren hatte sich meine Leselust, was theologische Sach- und Andachtsbücher anging, nicht verloren. Auch Zeitschriften wie: die Perspektive, Idea Spektrum und den Mitternachtsruf las ich sporadisch. Später habe ich die Zeitschriften abonniert. Besonders durch den Mitternachtsruf erfuhr ich immer mehr über die Bedeutung Israels. Und ich lernte immer mehr, dass Christus der Mittelpunkt meines Lebens sein muss. Meine Frau, die mit mir diese Literatur las, kam zu der gleichen Einsicht.

Der GewissenskonfliktAuch vor Büchern scheuten wir uns nicht, die von der Leitung der Zeugen Jehovas geächtet waren. So zum Beispiel das Buch, "Der Gewissenskonflikt" von Raymond Franz. Dieses Buch war so gehasst, dass die WTG (Wachtturmgesellschaft) in einem Schreiben an die Ältesten bat, doch unbedingt alle, die dieses Buch besäßen, zu melden und ein Gespräch mit ihnen zu führen Wer dieses Buch dennoch nicht vernichten wollte, und es behielt, musste mit dem Ausschluss rechnen. Ich, als Ältester, besaß dieses Buch und meldete es nicht. Das hat uns innerlich doch noch mehr von den Zeugen entfernt.
Aber es war noch nicht so weit, wir verdrängten was wir gelesen hatten.
Wir prüften die "Wahrheit"!

Die Stunde meiner Wiedergeburt
Durch das Lesen der abbonierten Zeitschrift (Mitternachtsruf) wurden wir eines Tages auf das Thema gelenkt, dass Gott doch wieder im Schlussteil der Tage mit seinem Volk Israel handeln würde.
Das war für mich wie eine Offenbarung, ich dankte dem Herrn Jesus Christus, ich bat Ihn um Vergebung für all meine Sünden und all mein falsches Denken.
Er nahm mich an - das war die Stunde meiner Wiedergeburt.

Das wirken Gottes mit Israel wird von den Zeugen total abgelehnt. Nach ihrer Aussage sind SIE das Israel Gottes! Das natürliche Israel ist verworfen.

Wir lasen in der Bibel
Wir wollten nun die Bibel sprechen lassen und stellten fest, dass die Schrift eindeutig etwas anderes sagt. Zum Beispiel in Römer 11:1 (Hat Gott etwa Israel verworfen, das geschehe, nie sagt der Apostel). Dieses Thema der Gunst gegenüber seinem Volk zieht sich ja wie ein roter Faden durch die Bibel, stellten wir fest. ( 5. Mose 28:30 )

Ich wollte meine neue Erkenntnis unbedingt weitergeben. Meine Frau und meine Schwiegermutter waren die Ersten, denen ich von meiner neugewonnenen Erkenntnis erzählte. Es drängte mich, das auch anderen mitzuteilen. So erinnerte ich mich an eine Schwester in der Versammlung Jülich, die sehr unzufrieden war mit vielen Dingen. Ich dachte, Du musst Christa anrufen, um einen Termin bei Ihr zu vereinbaren. Ich wollte sie aufmuntern und ihr von Jesus Christus und seiner Hilfe und von der neugewonnen Erkenntnis erzählen (Israel, Taufe usw.). Eines Abends rief sie an und sagte am Telefon: "Ich brauche deine Hilfe." Ich sagte: "Das weiß ich, denn schon seit einer Woche drängt es mich, dich anzurufen und dir meine Hilfe anzubieten." Sie war ganz verdutzt, konnte es kaum glauben. Sofort vereinbarten wir einen Termin. Mein erster Besuch war ein Samstagnachmittag. Ich weiß es noch genau. Ich nahm gleich das Buch mit: "Jerusalem Spielball der Völker" und die "Letzte Posaune," sowie ein Andachtsbuch. Bücher, die ich mir in der christlichen Bücherstube in Eschweiler besorgt hatte, wo ich schon seit einiger Zeit Kunde war und gerne mit dem Leiter der Bücherstube angeregte Diskussionen führte.
Es dauerte nicht lange, und zum Samstagnachmittagsgespräch mit Christa G. schloss sich meine Frau an. Beide Frauen waren begeistert über das, was sie hörten und in der Bibel lasen. Ein weiteres Ehepaar aus der damaligen Gemeinde der ZJ in Düren hörte von mir. Bei einem Besuch bei ihnen wollten sie mehr wissen. Bernd und Petra B. fragten mich unverblümt und ich sagte vorsichtig, ich hätte da so eine persönliche Meinung, aber die muss nicht richtig sein.
Sie sogen die Dinge, die ich ihnen erzählte, wie ein Schwamm auf und schlossen sich dem Kreis an. Es dauerte nicht lange und auch meine 78 jährige Schwiegermutter wollte bei unserem Treffen dabei sein. Christa G. wiederum sprach mich an, ob ich was dagegen hätte, wenn sie noch zwei oder drei Schwestern aus der Versammlung Jülich einladen könnte. Ich sagte natürlich gerne, "ja". Auch Ihr Ehemann Michael wollte jetzt dabei sein. So war unser Kreis binnen kurzem auf neun Personen angewachsen.
Dann kam die Frage, müssen alle vom Abendmahl nehmen, oder dürfen nur die sogenannten Gesalbten einmal im Jahr vom Brot und Wein nehmen, wie es bei den Zeugen Jehovas üblich ist ?
Ich für meinen Teil erkannte aus der Heiligen Schrift, dass die Teilnahme am Abendmahl für einen Christen eine Notwendigkeit ist. Auch meine Frau und meine Schwiegermutter waren davon überzeugt. Aber nur ich nahm öffentlich bei dem Gedächtnismahl der ZJ im Jahr 2002 von den Symbolen, wie man es bei den Zeugen nennt. Obwohl es allgemein nicht üblich wahr, dass man davon nahm. Aber meine Mitältesten bei den Zeugen Jehovas konnten es nicht verhindern, weil es dafür keine Handhabe gab. Aber es löste allgemeine Verwunderung aus.
Unser Hauskreis stellte fest, nachdem wir vom Brot und Wein genommen hatten, dass uns der Herr Jesus Christus unsere geistlichen Augen noch mehr öffnete. Meine Frau und meine Schwiegermutter und Christa G. und die anderen nahmen zu Hause in kleinem Kreis vom Brot und Wein. Sie wollten nicht, dass ein Aufruhr in den Versammlungen Düren entstehen würde. Das war im Jahr 2003. Im folgenden Jahr 2004 hatten wir im Hauskreis ein Abendmahl arrangiert und alle nahmen daran teil.
Es war auch das Jahr, indem Michael, der Mann von Schw. Christa, der schwer unter Diabetes litt und dessen Nieren versagten, so dass wir um sein Leben bangen mussten, mich bat, ihn doch zu taufen, da er ein wiedergeborener Christ ist. Er gehörte zu diesem Zeitpunkt keiner Religionsgemeinschaft an. Da er schon an die Dialyse musste, sollte ich Ihn zuhause in der Wanne taufen.
Wir hatten noch keine Gemeinde, und die meisten von uns waren noch eingetragene Zeugen Jehovas. Deshalb war mir schon etwas komisch zumute. Ich wollte keine Gemeinde gründen. Aber ich dachte, der Herr Jesus will es so, verweigere dich nicht.

Der erste Austritt
Ehepaar KuehneDie Erste, die ihren Schritt zu Christus mit Ihrem Austritt bei den ZJ dokumentierte, war Schw. Christa G. Sie setzte einen Brief für alle Freunde in der Gemeinde der ZJ Jülich auf. Zeitgleich bekamen diese ihre Begründung zum Austritt. Im Februar des Jahres 2004 bat ich die Mitältesten der ZJ in der Gemeinde Düren Ost um ein Gespräch. Denn ich hatte mir vorgenommen, langsam einen Abschied auf Raten durchzuführen und wollte zuerst mein Amt als Ältester aufgeben. Man wartete noch 14 Tage, denn dann war der sogenannte Kreisaufseher da, und ihm sollte ich mein Rücktrittsgesuch überreichen.
Das Gespräch fand statt. Ich sagte ihm aber nicht die ganze Wahrheit, schob meinen Rücktritt mehr auf meine Gesundheit, die damals sehr angeschlagen war.
Man bot mir noch an, es doch einfach ruhen zu lassen, aus gesundheitlichen Gründen. Aber ich bat um eine Entbindung.
Dann wurde mein Entschluss der WTG nach Selters geschickt und 14 Tage drauf war das Entbindungsschreiben da.
Ich dachte nun, wie wird es gehen, wird man sich bedanken für 35 Jahre Ältestenamt, wird man es erwähnen? An einem Freitag, der der Post aus Selters, der Zentrale der Zeugen in Deutschland, folgte, las ein Mitältester lapidar vor: "Wolfgang Kühne ist vom Ältestenamt entbunden". Ich war enttäuscht, kein Wort des Dankes, auch nicht intern, von der Gemeinde. Man handelte nach der Devise: du willst nicht mehr, dann geh!
Man hatte sowieso ein Auge auf mich geworfen, da ich so oft vom Herrn Jesus Christus sprach, und in meinen Aufgaben und Ansprachen "IHN" immer mehr in den Mittelpunkt stellte. Eine Schwester sagte mal: "Jesus ist nur Jesus, mehr nicht." Das spiegelt so richtig die Einstellung vieler Zeugen Jehovas wieder.
An einem Sonntag sagte ein Ältester von der Bühne aus: "es gäbe ja einige, die stellen Jesus in den Mittelpunkt , das sei falsch. Jehova sei der Mittelpunkt." Daraufhin meldete ich mich und sagte: "Jesus müsste schon der Mittelpunkt sein, denn von ihm würde ja in der Schrift gesagt: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!". Woraufhin der Älteste am Schluss der Zusammenkunft mich zur Seite zog und fragte: "ob ich noch auf der Grundlage des treuen und verständigen Sklaven (zentrale Leitung der Wachtturmgesellschaft) stünde." Woraufhin ich sagte: "wenn der treue und verständige Sklave auf der Grundlage der Bibel steht, ist das für mich kein Problem."
Kurz darauf schrieben auch Bernd und Petra B. einen Brief an eine Schwester der Gemeinde in Düren Ost - jemanden, den sie sehr mochten. Sie wollten von ihrer neugewonnen Erkenntnis über Christus erzählen. Diese Schwester nahm noch am gleichen Abend, nachdem sie den Brief bekommen hatte, ihr Auto und brachte einem anderen Ältesten diesen Brief. Der wiederum trommelte sofort alle Ältesten zusammen, um diesen "schlimmen" Brief der Ältestenschaft vorzulegen. Die Ältestenschaft beschloss, das Ehepaar B. zu einem Gespräch einzuladen. Es war klar, sollten sie sich nicht von diesem Brief, der den Lehren der ZJ widersprach, distanzieren, würden sie ausgeschlossen.
Ich bekam all dies noch hautnah mit, da ich in dieser Woche, als man die Ältesten zusammentrommelte, noch Ältester war.
Sofort setzte ich mich mit dem Ehepaar B. in Verbindung. Und sie beschlossen, dieser Einladung nicht Folge zu leisten, sondern posthum eine Austrittserklärung an die Ältesten zu richten. Ich merkte, hinter dem Ganzen vermutete man schon meine Person, denn man schaute mich immer so durchdringend an.
In meinem privaten Bereich war ich voller Begeisterung über all das, was ich aus der Bibel mit unserem Hauskreis gelernt hatte. Ebenso hatte ich das Gefühl, als ob Jesus Christus, nachdem ich vom Wein nahm und vom Brot genommen hatte, wenn es auch bei den Zeugen Jehovas war, mir vermehrt seinen Heiligen Geist schickte, damit ich mehr und mehr die Heilige Schrift besser verstehen konnte.

Unsere Familie
Ich konnte mich auch nicht zurückhalten, wenn meine Tochter (22 Jahre) und mein Schwiegersohn (27 Jahre) bei uns zu besuch weilten. Beide sind Zeugen Jehovas in besonderer Mission der Wachtturmgesellschaft. Auch ihnen musste ich davon erzählen, denn mein Herz lief über. Das war für meine Tochter zu viel. Da sie sehr in der WTG verwurzelt ist und mit Ihrem Mann halbtags von Haus zu Haus geht, stempelte sie uns im Stillen, nach all meinem Reden, als Ketzer ab. Sie besuchte uns einige Wochen später, es war Anfang August 2004. Nach dem Essen bat sie mich, sie und ihren Mann, bei einem Spaziergang zu begleiten.
Wir setzten uns in einem Park auf eine Bank, und meine Tochter sagte mir dann, dass sie mit Erschrecken feststellt, dass ich nicht mehr an das glaube, was der treue und verständige Sklave (zentrale Leitung der Wachtturmgesellschaft) als Speise darreichte. Ich bejahte, sagte aber gleich, wenn sich der Sklave an die Heilige Schrift hält und nicht Sonderlehren als Wahrheit verkündigt, so würde ich ihm schon glauben. Es ging hin und her, und meine Tochter, wie auch mein Schwiegersohn, betonten, dass sie dem treuen und verständigen Sklaven alles glaubten. Unter Tränen sagte sie mir dann, sie müsse, wenn ich es nicht selbst binnen 14 Tagen tun würde, meine Denkweise der Ältestenschaft meiner Gemeinde der Zeugen Jehovas in Düren-Ost mitteilen. Wir weinten beide, weil wir ahnten, was dies für uns alle bedeutete. (geistliche Trennung )

Unser Austritt und die Folgen
Gleich am nächsten Tag, es gab für mich gar keine andere Wahl, schrieben meine Frau und ich unser Austrittsgesuch, denn auch wir wollten nicht vor ein Gremium von Ältesten geladen werden, wir wollten nicht rausgeschmissen werden, sondern von alleine gehen. Meine Schwiegermutter bat mich, auch für sie solch ein Schreiben aufzusetzen, auch sie war inzwischen eine wiedergeborene Christin.
Meine Tochter und mein Schwiegersohn machten uns in getrennten Abschiedsbriefen klar, dass sie nun nur noch den notwendigsten Kontakt mit uns haben könnten.
Wenn wir ernstlich krank wären oder ähnliches, sollten wir uns melden. Ebenso bat meine Tochter, dass ich sie nicht mehr in der Apotheke in Köln, in der sie als PTA arbeitete, besuchen sollte. Auch sollten keine Anrufe von uns aus kommen, sie würde einmal monatlich anrufen. Das ist für meine Frau und auch für mich eine ganz schwere Zeit, die bis jetzt andauert, denn wir lieben unsere Tochter sehr. Wir hatten immer ein gutes, herzliches Verhältnis zu ihr und unserem Schwiegersohn. Oft musste ich an die Worte unseres Herrn Jesus Christus denken, der sagt: "Wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich,….." Natürlich muss und kann ich nicht verschweigen, dass sich auch meine Tochter und ihr Mann unseretwegen sehr grämen. Damit sie zur Beruhigung kommen, möchten sie jeden Kontakt vermeiden. Natürlich möchten sie in erster Linie dem treuen und verständigen Sklaven gehorsam sein. Sie sind der festen Überzeugung, nun sind ihre Eltern endgültig verloren, denn nach ihrer Ansicht können nur Christen gerettet werden, die dem treuen und verständigen Sklaven folgen. Auch langjährige Freundschaften sind von einem zum anderen Tag nach unserem Austritt beendet worden.
Freundschaften die bis zu 35 Jahre bestanden. Beispiel: Ein Ehepaar aus dem Münsterland hat seitdem jeden Kontakt mit uns aufgegeben, obwohl man zuerst meinte, man könnte eine so lange Freundschaft doch nicht einfach abbrechen. Aber der Gehorsam der Zeugen Jehovas zu ihrem treuen und verständigen Sklaven verbietet Kontakte zu Weggegangenen. Dem leitenden Ältesten und seiner Frau in der Versammlung Düren-Ost schickte ich Unterlagen, die mir noch fälschlicherweise von einigen Versammlungen zugeschickt wurde. Ich schickte ihm die Post, und legte noch eine Karte mit einem christlichen Text dazu. Die nachgeschickten Unterlagen nahm man an, die Karte mit dem Bibeltext schickte man ohne Kommentar wieder zurück. Obwohl uns mit diesem Ehepaar eine 20 jährige Freundschaft verbunden hatte.

Wie ging es im Hauskreis weiter? Gemeindesuche und unsere Taufe
Wir lasen die Perspektive reih um und Idea Spektrum, sowie den Mitternachtsruf.
Hin und wieder besuchten wir Veranstaltungen des Mitternachtsrufes, wenn sie in unserer Nähe waren und eine Veranstaltung hatten
Mit Norbert L. - dem Leiter des Mitternachtsrufs Deutschland - führte ich bei diesen Veranstaltungen immer wieder interessante Gespräche. So erzählte ich ihm, dass wir, die ehemaligen Zeugen Jehovas zwar einen Hauskreis hätten, aber keine Gemeinde. Er bat uns inständig, eine bibeltreue Gemeinde zu suchen. Bei unserem nächsten Hauskreis machten wir die Suche nach einer Gemeinde zum Gegenstand eines inständigen Gebetes. Wir schauten hier und schauten da, und es dauerte keine 14 Tage und wir fanden die Evangeliumsgemeinde Birkesdorf. Wir spürten sofort, hier ist Christus, hier sind wir zuhause. Der Gemeindeleiter Paul K. und alle anderen Gemeindeglieder haben uns herzlich willkommen geheißen. Wir mussten uns nicht nach von Menschen aufgestellten Regeln verhalten, der Gemeindeleiter sagte: "Unsere Regel, das ist die Heilige Schrift." Niemand hat auf uns herabgesehen, als wir nicht einige Traditionen der Mitbrüder und Schwestern mitmachten. (z.B. Kopftuch)
Wir merkten, dass ist eine christliche Familie! Es dauerte nicht lange, bis wir das dringende Bedürfnis hatten, uns auf den Namen unseres Herrn Jesus Christus taufen zu lassen. Unsere Wiedergeburt hatten wir schon erlebt. Wir, das heißt sechs ehemalige Zeugen Jehovas und eine Freundin des Kreises. Am 11.10.2004 wurden wir getauft

Mittlerweile kann ich meine Gaben in die Gemeinde einbringen und darf in regelmäßigen Abständen meine Geschwister durch ein Predigt erfreuen. Was mich besonders beeindruckt hat, dass hier eine Bibelstunde abgehalten wird, die das Recht hat, sich Bibelstunde zu nennen, denn es wird tatsächlich nur die Bibel gelesen und dann darüber ausgetauscht. Natürlich erkenne ich auch nach kurzer Zeit die Schwächen unserer Gemeinde. Es ist das schwache Zeugnisbewusstsein und die mangelnde Bibelkenntnis. Dazu komme ich später noch einmal zurück.

Der Kontakt zu unserer Tochter
Sie erklärte mir Anfang des Jahres 2005 bei einer ihrer Anrufe, dass sie einen Antrag bei der WTG gestellt hätten, um sich mit ihrem Mann in eine andere Stadt versetzen zu lassen, in eine englisch sprechende Versammlung. Die Gründe, die englische Sprache noch besser zu sprechen und zu schreiben, ist dass sie den Missionardienst bei den Zeugen Jehovas als Ziel haben, und Englischkenntnisse Voraussetzung sind. Ebenso hatte ich das Gefühl, dass es für sie besser wäre, weiter von uns entfernt zu leben, damit wir sie nicht mehr so spontan wie früher, besuchen könnten. Ich erinnere mich, dass ich mehrere Male nach Köln zur Apotheke fuhr, in der meine Tochter arbeitete. Ich stellte mich auf die andere Straßenseite, um sie von weitem durch die Schaufensterscheibe zu sehen. Wenn ich auch weinen musste, aber ich konnte sie sehen.
Ihr Versetzungsgesuch wurde positiv von der WTG beschieden, sie wurden mit Wirkung vom 1.9.2005 nach Berlin versetzt. Meine Frau und ich wussten, dass wird ein noch gravierender Abschied. Wenn sie erst in Berlin sind, so sagten wir zueinander, werden sie sich kaum noch melden.
Am 23.7. kamen sie zu einem Abschiedsbesuch nach Düren. Sie hatten sich sogar bereit erklärt, mit uns zu Abend zu Essen, um noch ein wenig ins Gespräch zu kommen. Ich musste versprechen, keine religiösen Themen aufzuwerfen Voller Aufregung warteten meine Frau und ich am betreffenden Abend auf unsere Tochter und den Schwiegersohn. Nach der Begrüßung setzten wir uns gleich an den Abendbrottisch. Laute Gebete wurden nicht gesprochen, das war nicht gewünscht. Nach Aussage meiner Tochter beteten wir ja doch nicht den gleichen Gott an! Alles in allem war das Gespräch am Tisch harmonisch. Wir redeten über den bevorstehenden Umzug und die neuen Arbeitsstellen der beiden. Ich fragte noch, und das war schon gewagt, wie groß denn ihre neue Versammlung ist. Sie beantworteten diese Frage und sagten sie hätte 80 englisch sprechende Verkündiger.
Nach dem Essen setzten wir uns gemütlich in die Sesselecke. Und bevor ich noch was fragen konnte, fing meine Tochter an und fragte mich: "Papa sag mal, wann ist denn das Buch fertig, das du schreiben möchtest". Dabei zog sie ein Schriftstück aus der Tasche.
Ich war ganz überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass sie den Artikel aus Idea-Spektrum gelesen hatte. Aber wie sich dann herausstellte, haben andere sie darauf aufmerksam gemacht, dass im Internet ein Artikel über uns zu finden war. Zwei verschiedene Gemeinden hatten wohl den Artikel aus Idea-Spektrum ins Internet gestellt. Ich antwortet übrigens auf Ihre Frage und sagte: "Das wird noch etwas dauern." Dann aber überzog sie uns mit einem Schwall von Vorwürfen, wegen dieses Artikels. Meine Frau und ich versuchten, so gut es ging, zu antworten. Sie verbat sich auch das ihr Name noch einmal irgendwo genannt wird. Ihr Schlusssatz war noch: "Ihr seht, wie richtig es ist, so wenig wie möglich Kontakt zu euch zu haben. Papa, du kämpfst gegen mich, meinen Gott und meine Organisation."

Der Abend war zu Ende. Ich brachte sie nach draußen zum Auto. Am Auto sagte meine Tochter: "Papa, wenn du doch nur zurückkommen würdest." Ich dachte: "Mein Kind, ich kann doch Christus nicht verleugnen." Ein paar Tage später zogen sie dann nach Berlin. Meine Frau packte noch ein kleines Päckchen mit Süßigkeiten und schickte es ihnen, um ihnen den Umzug zu versüßen. Nach etwa vier Wochen rief eines Abends meine Tochter an. Sie wollte uns nur sagen, dass der Umzug und der neue Arbeitsstart gut gelaufen wären und bat uns, wenn wir ernstlich krank würden, sie sofort zu benachrichtigen. Ihre Telefonate endeten immer damit, dass sie mir oder meiner Frau versichert, dass sie uns lieb hätte. Wir können das fast nicht glauben, weil wir denken, sie dürfte uns dann nicht so ablehnen, nur weil wir einen anderen Glauben an Gott als sie haben. Aber eher kann man daran erkennen, wie stark die Beeinflussung der WTG auf ihre Anhänger ist. Kurz nach diesem Telefonat bekamen wir einen Brief, in dem sie uns mitteilte, dass es für sie besser ist, wenn sie sich nur alle drei Monate melde. Sie hoffe, dass wir damit einverstanden sind, und sie würde sich in drei Monaten, also Anfang Dezember 05, wieder melden. (Natürlich sind wir damit nicht einverstanden und es schmerzt uns sehr, aber es hilft nichts.)

Die Zeugen Jehovas leben unter einem starken Druck, wenn es um den Kontakt mit Abtrünnigen geht. ( Denn das sind wir nun mal für alle ehemaligen Glaubensbrüder und Verwandten.) Sie folgen diesem Druck, denn sie werden immer wieder darauf hingewiesen, nicht mit "Abtrünnigen" Umgang zu haben. In einer der neusten Ausgaben des Wachtturms vom 15.9.05 heißt es auf der Seite 23: "Jesus Christus führt heute seine Nachfolger durch den Heiligen Geist, durch den treuen und verständigen Sklaven und die Versammlungsältesten." Und im Wachtturm vom 15.4.1988 heißt es: "Ein Christ wird natürlich immer bemüht sein, die Gemeinschaft mit ausgeschlossenen Verwandten und dazu gehören auch Ausgetretene, auf ein Minimum zu beschränken."

Oft gestellte Fragen:

Wie begegne ich den Zeugen Jehovas?
Hier möchte ich sagen ... es kommt darauf an, ob du eine gute bis durchschnittliche Bibelkenntnis hast, dann kannst du es auf ein Gespräch ankommen lassen. Wenn nicht, bitte um ein Wiederkommen, (das machen sie gerne) und lade einen Bruder zu dem zweiten Besuch ein, der eine gute Bibelkenntnis hat.
Leider ist es so, dass es in vielen Gemeinden an der Bibelkenntnis fehlt. Dieses Vakuum nutzen ZJ aus. Um nicht in diese Falle zu tappen, ist es unbedingt notwendig, sich nicht auf ein Gespräch anhand eines ihrer Bücher einzulassen, denn darauf werden sie geschult und ehe du dich versiehst, findest du alles, was sie schreiben, logisch und gut. Es geht unmerklich eine Veränderung in deinem Denken vor sich.
Also keine Gespräche anhand eines ihrer Bücher.
Man muss den Zeugen Fragen stellen und immer wieder um eine biblische Antwort bitten. Man darf sich nicht darauf einlassen, dass sie sagen: "Der Wachturm sagt und unsere Bücher sagen."
Mittlerweile habe ich schon einige Gespräche führen können anhand von Fragen, die ich mir anhand der Bibel beantworten lasse (Fragen an aufrichtige Zeugen Jehovas)
Heute denke ich, Jesus Christus gebraucht uns alle, um nicht in diese Gott entehrende Organisation zu gelangen oder wir können helfen, wenn Christus aufrichtige Zeugen Jehovas dort herausholt.
Mein Weg zur Gnade unseres Herrn Jesus Christus, war ein langer Weg. Der Weg ist zu Ende. Der Tag der Gnade dauert immer noch an!
Die Liebe unseres Heilands Jesus Christus ist unaussprechlich groß.
In Ewigkeit, Danke Herr Jesus Christus!

Wolfgang Kühne


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CD

Ich gehörte zu den 144'000.

Wolfgang Kühne berichtet von seinem Leben als Zeuge Jehovas und wie er zu Jesus Christus als seinen persönlichen Heiland fand!
Eine beeindruckende und ermutigende Lebensgeschichte auf 2 CDs!

Autor / Interpret:
Wolfgang Kühne
Bestell-Nr. 13153
Format CD (Doppel-CD)
Sprache DE
CHF 11.90

Verlag Mitternachtsruf:
Linkhttp://www.mitternachtsruf.ch/verlag.php

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Bücher
Zeugen Jehovas

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Dieses ausführliche Werk zeigt im kürzeren ersten Teil die Geschichte und Entwicklung der Zeugen Jehovas bis in unsere Zeit. Der zweite Teil bietet eine sehr detaillierte Darstellung und biblische Analyse der Lehren der Zeugen Jehovas über die Bibel, Gott, den Menschen, das Heil, das Gericht, die Gemeinde und über die ''letzten Dinge''. Der Autor stellt den Irrlehren der Zeugen Jehovas die Lehre der Bibel gegenüber. Für alle, die sich mit den Irrlehren der Zeugen Jehovas auseinandersetzen wollen oder müssen, eine ausgezeichnete gründliche, biblische Hilfe.
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Raymond Franz
Der Gewissenskonflikt:
Menschen gehorchen oder Gott treu bleiben? Ein Zeuge Jehovas berichtet

Raymond Franz ist ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft der Zeugen Jehovas

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Linkhttp://bitflow.dyndns.org/german/
DerWegbereiter/
Wie_Man_Zeugen_Jehovas_Die_Wahrheit_
Vermittelt_200707.pdf

EXODUS-Informationen e.V.

Linkhttp://www.exodus-info.de/
EXODUS-Informationen e.V. sieht sich als Informationsstelle, die selbstlos und freiwillig, Menschen die in geistige und geistliche Abhängigkeitgerieten und nun enttäuscht, entmutigt oder geistig bzw. geistlich zerbrochen sind, Hilfe bieten will.
Die Mitarbeiter von EXODUS-Informationen e.V. möchten aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen in erster Linie den Betroffenen der Wachtturmorganisation, Jehovas Zeugen, helfen.

 

 

 






 


Vorträge von Linkwww.sermon-online.de

Lothar Gassmann
Die Zeugen Jehova Teil 1/4 -
Die Geschichte und die Lehre der Zeugen Jehovas
85:42 Minuten

 

Linkhttp://bitflow.dyndns.org/german/
LotharGassmann/
Die_Zeugen_Jehovas_Teil_1_32.mp3

Lothar Gassmann
Die Zeugen Jehova Teil 2/4 -
Ist Gott einer oder drei? Die Dreieinigkeit und die Zeugen Jehovas
78:46 Min.

 

Linkhttp://bitflow.dyndns.org/german/
LotharGassmann/
Die_Zeugen_Jehovas_Teil_2_32.mp3

Lothar Gassmann
Die Zeugen Jehova Teil 3/4 -
Nur 144000 im Himmel? - Missionarische Begegnung mit Zeugen Jehovas
87:37 Minuten

 

Linkhttp://bitflow.dyndns.org/german/
LotharGassmann/
Die_Zeugen_Jehovas_Teil_3_32.mp3
Lothar Gassmann
Die Zeugen Jehova Teil 4/4 - Erlösung oder Selbsterlösung?
81:15 Min.
Linkhttp://bitflow.dyndns.org/german/
LotharGassmann/
Die_Zeugen_Jehovas_Teil_4_32.mp3